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Noch Fragen?

Wie hoch ist die Aussage-Wahrscheinlichkeit der Vaterschaftsanaylse?

Die genaue Wahrscheinlichkeit hängt von der DNA der untersuchten Personen ab und wird bei jedem Test neu berechnet. Die genaue Wahrscheinlichkeit einer Vaterschaft erfahren Sie mit Ihrem Testergebnis.
Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit liegt in der Regel über 99,99% im Falle einer Vaterschaft, bzw. bei 100%, wenn die Vaterschaft ausgeschlossen werden kann.

Ist die Wahrscheinlichkeit von der Art der Probe (Mundschleimhaut, Haare, Zahnbürste, etc.) beeinflusst?

Nein, die Wahrscheinlichkeit der Vaterschaft hängt nur von der genetischen Information in der DNA ab. Bei bestimmten Proben (z.B. Schnuller, Zigaretten) besteht die Gefahr, dass Verunreinigungen durch fremde DNA vorliegt oder die DNA-Menge zu gering ist. Sollte dies der Fall sein, bitten wir Sie um die Zusendung neuer Proben. Ein fehlerhaftes Ergebnis kann dadurch nicht zustande kommen. Allerdings können wir nicht überprüfen, von wem die Proben tatsächlich stammen. So kann z.B. eine Briefmarke von einer fremden Person aufgeklebt worden sein (z.B. Postbeamter) anstatt von der zu testenden Person.

Darfich einen heimlichen test machen?

Nein.In Deutschland sind heimliche Tests strafbar. Sie müssen das Einverständnis aller Beteiligten per Unterschrift nachweisen. Alle Kunden außerhalb Deutschlands wenden sich bitte an unseren Partner in Österreich. Die dort ansässige Delphitest GmbH darf nach österreichischem Recht heimliche Tests durchführen.

Wie hoch ist die Datensicherheit?

Alle während des Tests anfallenden Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und weder von uns für andere Zwecke als den Test eingesetzt noch an Dritte weitergegeben. Die Analysen finden in unserem hauseigenen Labor statt. Die Proben verlassen unser Labor nach postalischem Eingang nicht mehr, sondern werden nach Abschluss des Tests vernichtet. Alle Analyseergebnisse wedren nach gesetzlichen Vorgaben ausschließlich auf lokalen Rechnern in gesicherten Räumen gespeichert. Auf Wunsch werden Ihre Daten vernichtet.

Wie lange dauert die Durchführung des Tests?

Sobald wir Ihre Proben und den von allen Beteiligten unterschriebenen Vertrag erhalten haben, beginnen wir mit der Analyse. Diese benötigt in der Regel 10 Werktage, einschließlich der Erstellung des Gutachtens. Anschließend erfolgt unmittelbar die Benachrichtigung per E-Mail, Telefon, Fax oder Post, sofern der Auftrag zwischenzeitlich von Ihnen vollständig bezahlt wurde.

Die garantierte Lieferzeit beträgt 3 Wochen (ohne die Dauer des Versands). Bei Expressbestellung liefern wir innerhalb der angegebenen Frist (Mo-Fr, Samstag zählt nicht als Werktag) nach Eingang der Proben und der Zahlung der Analysegebühr (ohne die Dauer des Versands).

Muss die Mutter des Kindes mit untersucht werden?

Nein, dies ist nicht erforderlich. Eine Untersuchung unter Einbeziehung der Mutter erhöht jedoch die Aussagewahrscheinlichkeit des Tests um ein vielfaches. Da die Zustimmung der Mutter meist erforderlich ist, steht einer Einbeziehung der Mutter nichts im Wege.

Ab welchem Alter kann für ein Kind eine Vaterschaftsanalyse durchgeführt werden?

Da für die Analyse keine invasive Probenentnahme (Blut o.ä.) notwendig ist, sondern z.B. ein Abstrich von der Mundschleimhaut genügt, kann die Analyse unmittelbar nach der Geburt durchgeführt werden. Der notwendige Abstrich kann sofort und schmerzlos vorgenommen werden, ohne das Wohlbefinden des Kindes zu beeinträchtigen. Eine Analyse bereits vor der Geburt ist möglich, wird aber von uns nur in Absprache mit dem Frauenarzt und nach eingehender Beratung durchgeführt.

Was kostet eine Vaterschaftsanalyse?

Die Preise entnehmen Sie bitte unsere aktuellen Preisliste. Sie können diese links im Menü anklicken.

Welche Proben werden für die Analyse benötigt?

Die Analysewird normalerweise mit einem Abstrich der Mundschleimhaut oder sogenannten Sonderproben durchgeführt werden. Aufgrund des modernen Verfahrens kann die DNA auch aus z.B. Blut, Zigaretten, Zahnbürsten, Kaugummis, Rasierapparaten, Taschentüchern, Trinkgläsern, Schnullern usw. isoliert werden. Da bei diesen Proben aber die Gefahr einer Verunreinigung mit Fremd-DNA gegeben ist, raten wir Ihnen, sich vorher von uns telefonisch beraten zu lassen. Außerdem sind Sonderproben mit einem Aufpreis verbunden.

Trifft der Vaterschaftstest Aussagen über (mögliche) Erb-Krankheiten?

Nein. Die Identitätsmerkmale für Vaterschaftstests werden so ausgesucht, dass sie nicht in krankheitsrelevanten Genen liegen. Daher macht der Test auch für einen Fachmann keine Aussagen darüber, ob eine der getesteten Personen eine Erbkrankheit trägt oder an einer Krankheit leidet. Einzige Ausnahme sind Trisomien (z.B. Down-Syndrom): diese Krankheit kann im Test unter Umständen erkannt werden, ist aber meist bereits vorab bekannt.

Können auch andere Fragen nach Verwandtschaftsgrad geklärt werden, z.B. zwischen Geschwistern?

Ja. Insbesondere die Frage, ob Zwillinge ein- oder zweieiig sind, lässt sich durch die verwendete Methodik eindeutig klären. Viele weitere Fragen (z.B. Großelternschaften, Mutterschaften etc.) lassen sich mittlerweile durch genetische Methoden eindeutig klären. Falls Sie hierzu weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns.



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